...eine Schreibblockade lässt sich recht einfach durch Lesen lösen:                 "Schreibblock Ade!" - ein Sprung ins alte Wasser des Lebens: 

Ich lese gerne - aber nicht nur "Buchstaben", die andere Leute sortiert haben, sondern am liebsten in meinen eigenen Gedanken. "Gedankenlesen" fängt ja bei einem selber an. Und ist gar nicht so leicht. Von wegen "eigene Gedanken"! -Was mir da so durch den Kopf geht, kommt ja von irgendwo her, aus mir selber kommt dann allenfalls das, was ich daraus gemacht habe. Als Verhalten, Handlung und Sprache verwirklicht sich ein inneres Geschehen zur Lebensäußerung, die wiederum von Anderen aufgenommen und umgesetzt wird: Was hier jetzt mal auf dem Bildschirm (hoffentlich) bei meinem ersten "Blog" abläuft:

Ideen fangen sich was!

 

Jahrtausendelang haben unsere Hirne sich aus Eiweiß viele Gedanken gemacht und sogar schon öfter über uns! Wenn der Mensch die Krone der Schöpfung ist, wer ist dann der passende Kopf darunter?

Sollte das die Erde sein, machen wir ihr bestimmt viel Kopfzerbrechen!

Deswegen geschieht es uns ganz recht, wenn jetzt die Ideen aus den vielen kleinen Aminos mal die fett gefütterten Amigos jagen - nur so zum Spaß, denn was hätten wir gewonnen, wenn die vielen Guten den wenigen Bösen ernstlich böse wären? Das schlimme Spiel müsste ewig so weitergehn...

Ich stell´mir das kollektive Unbewusste gerne als eine Art Meer vor.

„Am Ozean deiner Träume bist du klein – und wunderst dich, wie diese Unendlichkeit in deinen Kopf passt.“ (EigenZitat)

Das Leben kommt ja bekanntlich aus dem Wasser – also sag ich mal: Unser Bewusstsein wird aus dem Unbewussten (Meer) gespeist, Ideen, Gedanken sind wie Fische, liefern uns wertvolle (essentielle) Bausteine für unser „Denkgebäude“.

Die sogenannte „Fische-Zeit“ war geprägt von großen Institutionen (Kirchen), die ihre Anhänger mit „FrischFisch“ versorgen konnten, da ja nur relativ wenige (Priester) aufs Meer hinausfahren konnten, über geeignete Boote und Netze verfügten... und dann die Transportwege über Land... Die Versorgung der Seelen mit geistiger Nahrung musste wohl organisiert werden.

Inzwischen regiert ja der „Wassermann“, was offenbar spirituelle und informationelle „SelbstVersorgung“ möglich und notwendig macht. Die „FangMethoden“ stehen jedem denkenden Menschen zur Verfügung. Das InterNet durchfischt die hohe See menschlicher Erkenntnisse ebenso wie den Faul-Schlamm seelischer Untiefen. Da ist für jeden was dabei.

Und die Strände liegen voll mit lichthungrigen Surfern, da kommt man ins Schwimmen, taucht ab, harpuniert, sammelt, ja man kann selber herumschippern, Segel hissen, Werbebanner schwenken, Anker werfen, sich an Deck seiner Jacht präsentieren, Flagge oder Fähnchen zeigen, Wale bergen, Delphine reiten, Haie füttern, KrakenHände schütteln, mit Heringen schwärmen, dem Thunfisch in die Büchse greifen, mit echten Hechten fechten, sich in fremde Muscheln kuscheln, Lachse zum Lachen bringen...

 Und sogar Fische melken! Ja Wale und Delphine sind doch Säugetiere und geben folglich Milch: FischMilch, die - seit dem berühmten Orakel zu Delphi - zum beliebten FischKäse weiterverarbeitet wird...

Aber während wir noch darüber nachdenken, wieso unsere SäugeAhnen den festen Erdboden einst wieder verlassen haben: war es antiautoritäre Erziehung, die dem Nachwuchs alle Hindernisse aus dem Weg geräumt hat, so dass die Jungen sich nicht daran aufrichten konnten und zurück ins Meer gerutscht sind? - Während wir so versonnen google-nuckeln, fischen weit draußen riesige, hochgerüstete Trawler systematisch alles ab, wühlen mit Schleppnetzen den Grund auf und bringen durcheinander, was sich da über die Zeiten abgesetzt hat. Diese "Frankensteins" sammeln Futter für die Hirne ihrer neusten Monster! Der letzte Schrei der Menschheit wird ausgerechnet von Rechnern auf die Welt gepresst. Und wer weiß, was die Verdummies dann von unseren überlegenen Überlegungen überleben lassen?!

Künstliche Intelligenz kann seit Alan Turing jeder ri(e)chtige Mensch am fehlenden Fischgeruch erkennen - aber das soll bald anders werden: Wenn man alle "Früchte der Meere" in eine riesige "Computerrine" rührt, unter Strom setzt und digital vernetzt... - da muss doch was ´rauskommen was noch nie da war!

Algorithmen mit Algengeschmack wird kein Liebhaber mehr als Rechenbefehle erkennen. Wenn K.I. statt in Kisten, in dezent "fischiges" Silikon verpackt wird, werden "Digitalien" endlich genital kompatibel.

An dieser Stelle - spät in der Nacht - stellt sich dem freundlichen Benutzer einer so schamlos gefütterten DenkMaschine doch die Frage: Was sollen die Maschinen von uns denken? 

Sobald ich herausgefunden haben werde, wohin mein Reitpferd geritten ist, könnt Ihr den LeseEsel wieder satteln...

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Brianna Gibby (Donnerstag, 02 Februar 2017 06:20)


    Saved as a favorite, I love your website!

  • #2

    Lupiter (Donnerstag, 02 Februar 2017 20:23)

    @Brianna Gibby
    Thank you! If you understand, how about to help me translate a part of our content?

  • #3

    Gilberto Neiss (Freitag, 03 Februar 2017 10:19)


    Hi mates, its fantastic piece of writing about cultureand completely defined, keep it up all the time.